Meine Rückkehr zu Windows wurde rückgängig gemacht – schon vor einiger zeit

Im Februar 2014 schrieb ich einen Beitrag über meine Gründe, zu Windows zurückzukehren. Seitdem ist einiges passiert, und da ich gern Themen aufgreife bzw. aktualisiere, die ich im Blog angeschrieben habe, ist es nun mal Zeit für ein Update.

Nach meiner Entscheidung kaufte ich mir ein Lenovo-Notebook mit allen möglichen Extras. Hochgezüchteter 4-Kern-Prozessor, viel Speicher, eine SSD usw. usf. Dieser Laptop schaffte es, seine Windows-Vorinstallation nach zwei Monaten komplett zu Schrott zu fahren.

Da auch die Recovery-Partition nicht funktionierte, musste ich mir ein Microsoft-ISO von Windows 8.1 besorgen und dieses aufspielen. Es folgte ein Marathon an zusätzlichen Treiberinstallationen. Dabei brauchte ich sehende Hilfe, weil – oh Wunder! – die Soundkarte natürlich auch nicht von Haus aus funktionierte, sondern ihren eigenen Treiber benötigte.

Diese zweite Installation hielt zwar etwas länger, wurde mit der Zeit aber auch immer langsamer und langsamer und laaaaangsaaaaaaameeeeeer. Dabei hatte ich übliche Verdächtige schon längst abgeschaltet wie z. B. das Defragmentieren, das man auf einer SSD nicht benötigt. Indiziert wurde auch nichts. Ich machte auch nichts Wildes mit dem System, also keine ausgefallenen Installationen, es hatte sich keine Schadsoftware drauf verirrt usw. Das Notebook, das den Namen Schlepptop durchaus verdient, schmiss alle zwei Minuten seinen Lüfter an. Das Plastikgehäuse wurde regelmäßig dermaßen warm, obwohl ich nicht mehr tat als mal ein bisschen E-Mails zu lesen oder im Web zu surfen. Und ich hatte nicht mal Flash installiert! Drei verschiedene Twitter-Clients schrotteten in Wochenabständen ihre Datenbanken aus völlig unerklärlichen Gründen. Ich probierte drei aus, werde aber keine Namen nennen.

Anfang Oktober war ich dann dermaßen genervt, dass ich das Notebook jungfräulich aufsetzte und zum Verkauf darbot. Ich kehrte zu meinem macBook Air zurück, auf dem inzwischen die öffentliche Beta-Version von OS X Yosemite lief. Wie wir wissen, waren die ersten Releases dieser Version jedoch absolut unbrauchbar für diejenigen, die auf VoiceOver angewiesen waren. Ich installierte Windows 8.1 also in einer Bootcamp-Partition und nutzte dies noch ca. zwei Monate täglich.

Im Januar verkaufte ich dann endlich das Lenovo-Notebook, zu einem Preis, der um ca. 70% unter dem lag, was ich dafür bezahlt hatte. Und das bei Hardware, die nicht mal ein Jahr alt war! Es war der dritte oder vierte Verkaufsversuch über eBay, der dann endlich fruchtete.

Zur gleichen Zeit erschien OS X Yosemite 10.10.2, das wesentliche Bug Fixes für VoiceOver und andere Systembereiche enthielt. Ich schmiss die Bootcamp-Partition vom System, installierte Windows in einer VMware Fusion VM (für alle Fälle), und kehrte zu OS X zurück.

Mail ist immer noch nicht wirklich schön, vor allem wenn man Konversationen lesen will. Entweder gibt es keine, oder ich habe sie noch nicht gefunden, jedenfalls fehlt mir eine Möglichkeit, schnell von einer Mail zur nächsten zu wechseln, wenn ich in der Konversationsansicht bin. Zur Zeit muss ich immer zwei Schichten VoiceOver-Interaktion stoppen und in der nächsten (bzw. vorigen, weil man ja nach links zur nächst neueren geht) Mail wieder zweimal zu interagieren, um den Mailtext lesen zu können.

Safari und Chrome sind beide zum Surfen OK, Firefox ist noch nicht soweit. Das liegt aber am Accessibility-Team bei Mozilla, von dem ich ein Teil bin, nicht an OS X.

Pages hat in dem einen Jahr ziemlich dazugelernt und ist zugänglicher geworden, und sogar Microsoft macht Office 2016 für Mac jetzt zugänglich.

Der Twitter-Client meiner Wahl, Yourufukurou, ist um Längen besser als die drei, die ich unter Windows ausprobiert habe. Und auch sonst sind meine Software-Bedürfnisse gedeckt. Das geht sogar soweit, dass ich mir Anfang April nach fast drei Jahren einen Refresh des MacBook Air 11 Zoll gegönnt habe und meine beiden Vorgängermodelle, das 2011er und 2012er zusammen zu einem Preis verkauft habe, der fast 2/3 des Neupreises für dieses 2015er Modell entsprach.

Soweit also ein Update zu diesem Thema! 🙂

14 Gedanken zu „Meine Rückkehr zu Windows wurde rückgängig gemacht – schon vor einiger zeit“

  1. Sorry, Marco – mit fällt es immer wieder schwer nachvollziehen zu können, warum sich die lieben Leuts mit Win6 – also Vista7, Kachel8 oder noch schlimmer jetzt, NSA10 abgeben – abkämpfen – veralbern lassen!
    Wenn man sich schon nicht mehr mit XP oder 2003 traut, dann sollte man auf ein Linux umsteigen.
    Alles Andere ist doch digitaler Suizid. Und das ist ernst gemeint, kein sinnloses „gebashe“

    😉 Hättest mal lieber auf dem guten Lenovo ein MINT oder ähnliches drauf gezaubert.
    Angeblich soll es unter Linux dafür doch auch die Sprach-Ein-/Ausgabe-Unterstützung geben?
    Bei der Unmengen an verfügbaren Programmen … ?
    nicht?

    1. Linux komt für mich nicht in Frage. Das habe ich vor einiger Zeit über ein Jahr versucht und habe mit den Systemen nur basteln müssen, anstatt produktiv mit ihnen arbeiten zu können, weil in unschöner Regelmäßigkeit die Zugänglichkeit verschiedener Systemprogramme so kaputt ging, dass mit dem System nicht mehr zu arbeiten war.

      1. Das ist leider wahr. Ich bin seit Jahren Linux-Nutzer und es ist ein tolles System. Aber die Distributoren schaffen es einfach nicht, ein wirklich funktionierendes Nutzererlebnis zu bieten. Bugs werden oft ewig nicht gefixt und die Auswahl an rolling releases ist „überschaubar“. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man das als Blinder gleich vergessen kann. Plötzlich geht etwas nicht mehr, keiner kann dir sagen wieso. Behoben wird es wenn überhaupt erst zwei Jahre später. Argument der OSS-Community ist dann oft: Fix es doch selber. Aber erstmal kann das nicht jeder und zum anderen hat niemand die Zeit, sich um jede Software im System zu kümmern. Selbst wenn ich OSS-Entwickler bin, dann arbeite ich an ganz bestimmten Projekten. Für die anderen gibt es Bug-Reports und wenn dann nichts passiert schau ich nach Alternativen.

  2. Kann ich nicht bestätigen, ich arbeite schon ewig und drei Tage mit einem Billo-Acer-Netbook mit Win 8.1. und musste überhaupt nix neu aufsetzen. Und sorry, wo land denn die Sachen, die in der iCloud gespeichert werden, auf dem Mond oder was Dach Dach

    1. Ja klar musst du nichts neu aufsetzen- weil der rechner wohl auch nicht wirklich arbeitenmuss..
      Wir können mal tgl ein pasr midi- keyboards wechselhaft anschliessen, dann wird deine registery sich noch vor dem rest des systems übergeben…
      An dem mac kann man das und noch mehr fummeln wenn man wil ohne das sich vergleichbar fehler einschleichen würden…osx und sonst gar nichts !
      Ps ich bin froh da weg zu sein – es nervt schon genug ständig win rechner von bekannten warten zu müssen…ob xp vista 7 ode 8 und 10 wird auch nichts
      Windows ist eben ncht so zuverlässig wie ein osx ..auch hier gibt es nix zu diskutieren…

      Versteht es endlich nehmt es an und spart euch den stresss

      Oder eben weiter mit der fwindowssoftware

      Meine nutzergesundheit ist mir dafür zu schade
      Windows ist für vielanwender ohne wartungschlachten und in fa ohne wartungspersonal usw nicht dauerhaft lauffähig..
      Fakt !
      Pswarum tut ihr eich das an und teuerer ist es alles eingerechnet auch noch
      Eben die wirkliche lüge und effekthascherei

      Windows !

  3. Ich habe auf einem Lenovo x240 Windows 10 laufen. Langsam wird es besser. Davor, mit Win 8.1 bis XP, war es der helle Wahnsinn. Programmabstürze vor allem, aber auch wenn nur Jaws abstürzte, war die ganze Arbeit weg.
    Das Lenovo x240 ist ein relativ aktuelles Modell und die Phänomene, die Marco hatte, kann ich alle bestätigen. Gut, ich habe schon mal mehrere umfangreiche Word-Dokumente und ein paar andere Fenster offen.

    Und Linux ist nichts für unsereins. Accessibility ist in den meisten Communities leider unnötige Arbeit, mit der man niemanden begeistern kann. So wird zumindestens gedacht.

  4. Hallo Marco

    Was bedeutet für dich Safari ist zum Surfen ok? Ich finde die Aria.-Unterstützung sowohl unter Mac OS wie auch unter iOS eine völlige Katastrofe.
    Wie gehst du damit um?

  5. Hallo
    Jetzt ist mein texweg
    Machen wir es kürzer
    Apple bestimmt der markt und wird microsoft immer mehr ränge ablaufen …da wird linux noch besser stehen in zukunft..windows wird es dann nicht mehr sein.es ist nicht klug …jetzt noch windows zu
    Kaufen noch ist es besonders intelligent von osx oder ios auf windows zu wechseln.
    Windows 10 .. Auf rechnern ist ein schwachsinn ..eines konzerns ..microsoft – der eben nicht weiss was er tut

    Wir müssen wie apple auch mal verschlanken und oder anwendungen tauschen ..statt im letzten hilferuf ..alla microsoft …wir möchtengern auch können..noch win 10 auf ein tablett zu installieren…
    Wo soll das enden …immer weiter zu kleistern ….bus es vor quantität ..anderes konnte windows noch nie aus den fugen platzt und die leute gar nicht mehr damit zurecht kommen ..obwohl 2/3 der funktionen jetzt schon nicht benutzt wird , nicht angewendet werden kann ofer alla windows eh nicht dauerhaft läuft
    Schon windows mit osx zu vergleichen zeugt von geradezu völliger unqualifiziertheit und vollkommen realitätsfremder auffassungsgabe..
    Mit aüple geht es in die zukunft …
    Das werden auch irgendwann noch die einsehen …die jetzt noch deppert sich echauffieren ,.ein ipad ..hat krine anschlüsse oder zu wenig etc..wozu
    Das sind geräte die die zukunft einleiten … Kabellos…
    Es gibt nichts zu diskutieren…
    Osx besser
    Ios besser
    Mac leistungsfähiger
    Energiesparender bis zu 6x weniger energiekosten.
    Weniger wartungsaufwand und kosten
    Zuverlässiger
    Sicherer
    Wertstabiler
    Übersichtlicher
    Und halt schöner

    Wie auch immer die zukunft wird mit apple stattfinden ..nicht mit microsoft..microsoft darf dann für apple die dienerschaft übernehmen
    Und dann ist alles an seinem platz
    Windows für bastler
    Und osx später ios für das tagesgeschehn
    Daneben linux über windows

    Wie immer es auch kommen mag..
    Windows wird immer weniger werden , da apple immer mehr fuss fassen wird im buisnessbereich und sich auch sondt immer weiter durchsetzen wird….
    Das schmerzt zwar für die win- reiter …
    Apple bestimmt wo es lang geht

    Und ich hoffe das man den möchtegern schuppen microsoft …bald kaufenwird ,..
    Und ihn einreiht ..als produktionststätte …aber langfristig nicht für die sehr schlechte bastelsoftware- windows….

    Und ich freue mich schon jetzt – wenn diese windowsfarse endlich den platz einnimmt – der adäquat wäre
    Unter osx unter ios unter apple…

    Der rest ist wunschdenken !

    And nothing else

  6. Hallo Marco,

    ich habe schon deinen Beitrag letztes Jahr zu diesem Thema und nun auch diesen gelesen und ich muss ehrlich gestehen: Ich kann leider deine Gründe oft nicht nachvollziehen.
    Dass Lenovo in Sachen Hardware nicht die erste Adresse ist, ist ja kein Geheimnis. Und wenn du dann einen Vergleich zwischen einem Lenovo-Laptop mit auch noch Windows 7 und einem Macbook Air mit Yosemite ziehen möchtest, dann vergleichst du Äpfel mit Birnen.
    Mir ist auch aufgefallen, dass dein Bericht im Gegensatz zu deinem letzten Beitrag sehr Hardware-lastig ausfällt: Festplatte, Lüfter etc. Das hat aber primär erstmal gar nichts mit Windows zu tun.
    Auf z.B. die Benutzeroberfläche, Systemdienste, Handhabung, Barrierefreiheit u.ä. gehst du gar nicht ein – schade, denn das dürfte ja für viele interessanter sein als die Info, dass irgendwelche Datenbanken bei dir abgestürzt sind. Und dass auch noch bei Twitter-Clients, die ja nun nicht gerade zu den „Produktivanwendungen“ zählen.
    Wie waren deine Erfahrungen beispielsweise mit diversen Internet-Browsern, mit E-Mail-Anwendungen, Kalender- und Notizsoftware, Cloud-Diensten, Office-Paketen, Audio-, Video- und Bildbearbeitungswerkzeugen, Erstellung und Verarbeitung digitaler Medien, Groupware usw.? Das sind doch letztendlich die wirklich interessanten und ausschlaggebenden Anwendungen.
    Außerdem befürchte ich, dass die 2-3 Monate, in denen du das neue System (Windows 8.1) getestet hast längst nicht ausgereicht haben, um dich wirklich mit allen neuen Funktionen (brauchbar oder nicht) vertraut zu machen. Mal kurz „reinschnuppern“ ist für mich kein guter Test – sorry!

    Dass du wieder zu Mac OS zurückgekehrt bist, weil es das System ist, das du über Jahre genutzt hast und bei dem du dich gut auskennst und am wohlsten fühlst, ist doch völlig in Ordnung. Aber warum muss es eigentlich immer so ein krasser Schnitt sein – also das eine System wegwerfen um dann das andere zu propagieren? Sowas untergräbt doch dann nur deine Fachlichkeit.
    Warum nicht ein System als Produktives nutzen und dann trotzdem immer wieder über den Tellerrand hinausschauen, was sich anderswo so entwickelt und dann von den Vor- und Nachteilen aller Welten berichten? Nur so machen doch Vergleiche in Hinblick auf Barrierefreiheit auch Sinn…

    Und bezugnehmend auf deine Aussage zu Linux: Teste bei Gelegenheit doch einfach mal Ubuntu (inkl. Orca) + Unity. In Sachen Barrierefreiheit und Produktivität hängen die schon längst nicht mehr hinter Yosemite her. Klar, das Bedienkonzept ist ein wenig anders, aber das sollte kein Kriterium für einen Test sein!
    Im Ubuntu Store findest du jede Menge barrierefreie Software und ein barrierefrei-Wiki gibt’s mittlerweile ebenfalls. Und auch wenn es nicht dein „Hauptsystem“ werden soll, aber zumindest ein Blick lohnt sich allemal, denn deine Meinung scheint stark veraltet oder eben sehr Apple-zentriert 🙂

  7. Hier bin ich mit einem winzigen, aber meine Nerven zerfressenden Problem: ich komme mit WORD 2013 nicht zurecht. Ich ertrage diese vielen kleinen Hinweise nicht, brauche nur Namen meiner DATEIEN – sonst nix. Ich schreibe sehr viel (u.a. Bücher), nehme mir keine Zeit für Basteleien, sondern suche eine Lösung, um zu meinem alt-vertrauten Word (Windows 8.1) zurück kehren zu können.
    Wie der Bayer sagt: „Z´schwer is leicht wos“
    Gruß & Dank im voraus

      1. DAS IST DES PUDELS KERN: ICH WEISS GAR NICHT; wen ich fragen sollte! Die großen Zusammenhänge sind eher klar als die kleinen, doofen Fragen …. aber danke für Rückmeldung!

  8. Hallo Kay,
    obwohl der Beitrag von Marco und Dein Posting schon etwas länger zurückliegen, möchte ich Dir gern doch nochmal zustimmen.
    Ich persönlich arbeite schon lange auf einem Macbook und würde nicht auf die Idee kommen, dieses zu verlassen, selbst wenn ich kein OS X mehr verwenden würde. Die Hardware spricht für sich, auch über die Werthaltigkeit hat Marco ja völlig zutreffend geschrieben.
    Mein Problem ist jedoch, dass ich mit VO unter OS X weiterhin in einigen Anwendungen nicht die gleiche Arbeitsgeschwindigkeit erreiche wie unter Windows. Ich habe 2012 komplett auf Apple Mail gewechselt und damit also viele Monate produktiv gearbeitet. Bei uns im Büro wurde dann Zarafa durch MS Office 2013 ersetzt und ich war dort somit auf Outlook 2013 unter Windows angewiesen. Nach kürzester Zeit lag dort meine Arbeitsgeschwindigkeit deutlich über der von Apple Mail. Das hat sich bis heute nicht geändert, Apple Mail kommt neben Thunderbird privat weiterhin regelmäßig zum Einsatz. Das ist schade, denn im Gespann geben OS X, iPhone und iPad ein optimales Team ab. Ich persönlich komme also nicht umhin, einen Mac mit Bootcamp oder dort, wo ich ein aktuelles Modell habe, mit VM zu benutzen. Denn worum geht es letztendlich? Für mich darum, meinen sehenden Kollegen gegenüber ebenbürtig arbeiten zu können. Wo das geht, da muss meine „Arbeitsheimat“ sein. Daraus folgt, die eine Lösung gibt es nicht. (Wobei Marco dies auch nie behauptet hat, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.) Ich kann und konnte viele der Kritikpunkte aus Marcos ursprünglichem Post zum Wechsel zu Windows nachvollziehen. Vielleicht magst Du Dir Marco nochmal die Mühe machen, einige dieser Punkte zu entkräften, denn vielleicht ist meine Arbeitsweise hier und dort noch nicht „ausoptimiert“.
    Ein weiteres Problem, das ich persönlich mit Mac OS X habe ist die in Teilen nicht ausreichende Braille-Unterstützung. Als Nutzer, der gern nur mit Braille ohne Sprache arbeitet, werden mir diverse Informationen bei OS X schlichtweg vorenthalten. Offenbar sieht man hier, wie leider auch bei vielen Windows-Screenreadern, die Zeile eher als Beiwerk denn als Hauptmedium. Dass hier ausgerechnet Cobra vorbildlich ist, spricht nicht eben für die Konkurrenz.

    Was Linux angeht, so muss ich Marco leider zustimmen. Ich habe viele Jahre privat mit Debian auch auf dem Desktop gearbeitet. Dabei musste ich nach diversen Updates immer wieder böse Überraschungen erleben. Da wird mal flux der Desktop geändert und Orca schaut in die Röhre. Das kann ich zwar mit Tricks und Downgrades wieder fixen, aber das ist mir zu mühsam. Nicht alles, was man kann, will man auch machen. Für mich folgt draus. Linux gerne, aber vorzugsweise via OS X Terminal über ssh. Auf der Kommandozeile spielt Linux ohnehin erst sein wahres Potenzial für Server-Systeme aus.

Was denkst Du darüber?