Tastaturen fürs iPad Air im Test

Am 1. November 2013 veröffentlichte Apple die fünfte Generation seines Tablets, das iPad Air. Im Gegensatz zu den letzten beiden iPad-Generationen ist es deutlich schlanker und leichter geworden. Nicht nur eine 20-prozentige Reduktion der Dicke, sondern auch eine Verschlankung in der Breite sorgen dafür, dass dieses deutlich portabler ausfällt als das iPad der 3. und 4. Generation. Mit 469 g für die WiFi-Variante bzw. 478 g für die Variante mit LTE ist es zudem jeweils fast 200 g leichter als seine Vorgänger. Das letzte große iPad, das ich persönlich als portabel bezeichnen würde, war das iPad 2, das ebenfalls dünner und leichter war als seine beiden Nachfolger.

Unter der Haube hat Apple dem iPad Air den auch aus dem iPhone 5s bekannten A7-Chip und M7-Coprozessor spendiert und den Prozessor sogar noch um 100 MHz höher getaktet als im iPhone. Der Akku hält trotzdem mindestens 10 Stunden durch.

Die Leistung hat sich gegenüber dem iPad 3 um ca. den Faktor 5,5 erhöht, zum iPad 4 gibt es eine Verdoppelung der Geschwindigkeit. Und Dank der 64-Bit-Architektur ist auch eine deutlich modernere Zeit für das iPad angebrochen.

Es war daher Zeit für mich, auf ein neues iPad upzudaten und es als neues mobiles Powerhouse zu betreiben.

Aber was wäre ein iPad ohne eine anständige Tastatur? Schon ziemlich viel, aber eben nicht für alle Aufgaben genug. Und so schaute ich mich auf dem Markt bekannter und weniger bekannter Zubehör-Hersteller um, um eine gute und im Idealfall integrierte Lösung zusammenzustellen, damit die Portabilität möglichst hoch ist. Und so ist ein Testfeld von vier Herstellern zusammengekommen, die gegeneinander antreten müssen, um ihre Vorzüge und Schwächen zu offenbaren. Dabei sind die Lösungen von ZAGG, Logitech und Belkin integriert, während die Kombo-Lösung aus Apple Wireless Keyboard und der Origami Workstation von Incase nur als Gesamtpaket eine annähernd vergleichbare Lösung bietet. Bei den ersten drei Herstellern werfe ich jeweils einen ausführlichen Blick auf eines der verfügbaren Modelle und gebe zu den anderen im jeweiligen Sortiment befindlichen einen kurzen Überblick. Im Text sind auch ein paar Produkte direkt zu Amazon.de verlinkt. Wenn Ihr über einen dieser Links eines dieser Produkte oder auch etwas anderes bei Amazon.de kauft, unterstützt Ihr dieses Blog.

ZAGGkeys Folio

Das ZAGGkeys Folio von ZAGG für das iPad Air ist der erste Testkandidat. Ich hatte an dieser Stelle schon einmal über die Kombination aus dem ZAGGfolio Keyboard Cover und dem iPad 2 berichtet, und so war ich nach den sehr guten Erfahrungen selbstverständlich neugierig auf das Angebot für das neue, schlanke iPad Air. Die technischen Daten habe ich mal übersetzt, weil dies der einzige Kandidat ohne deutsche Webpräsenz ist. Sie sehen laut Hersteller so aus:

  • Länge: 173,2 mm
  • Breite: 242,6 mm
  • Tiefe: 17,7 mm in zugeklapptem Zustand mit enthaltenem iPad, 7,6 mm nur die Tastatur
  • Gewicht: 535 g
  • Batterie: 950 MA Lithium-Polymer-Akku mit einer Laufzeit von mehreren Monaten bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von ca. 2 Stunden pro Tag

Folios sind immer Rundumschutz-Pakete für Tastatur und iPad, so dass man nur eine Einheit zum Tragen hat, in der das iPad enthalten ist. Man klappt das Folio auf und kann das iPad in diversen Winkeln aufstellen. Es ist auch ein Keyboard Cover fürs iPad Air angekündigt, das lediglich die Vorderseite des iPads zudeckt und die Rückseite nicht schützt. Es kostet genauso viel, die Tastatur ist laut Hersteller identisch, es fehlt aber eben der Rundumschutz. Mit 6,35 mm, übersetzt von der Angabe eines Viertelzoll, ist es sehr dünn. Das iPad wird bei dem ZAGGkeys Cover per Magnet an ein starkes Scharnier gekoppelt und soll sich so stufenlos in vielen Winkeln aufstellen und sogar komplett umklappen lassen, um die Tastatur aus dem Weg zu bekommen, wenn man das iPad ausschließlich mit Touchscreen bedienen will. Aber nun zurück zum Folio.

Als erstes fällt beim Auspacken der sehr intelligent gestaltete Verpackungskarton auf. Er ist mit einem Magneten verschlossen, man muss also nichts aufreißen, um das Folio auszupacken. Dies gilt allerdings nicht für das USB-Kabel, das so in den Karton eingearbeitet ist, dass man es nicht herausnehmen kann ohne den Karton zu beschädigen.

Das Scharnier des Folios ist recht schwergängig, sodass man einen stabilen ersten Eindruck beim Aufklappen bekommt. Das iPad wird mit den Lautstärkeknöpfen nach oben links im Querformat eingesetzt. Man setzt es einfach unten hinter die Tastatur und klappt es in den Rückenteil des Folios. Ein Befestigungsmechanismus oben in der Mitte rastet ein, und schon wird das iPad Air in Position gehalten. Man muss also nicht mehr wie bei den alten Folios das iPad in eine Führungsschiene schieben und es in eine Haltevorrichtung auf der Tastatur stellen. Das iPad wird eins mit dem Rücken und ist durch das Scharnier im Winkel frei aufstellbar. Dies ist analog zu einem herkömmlichen Notebook, dessen Bildschirm man aufklappt.

Und hier fällt auch gleich auf, dass das Folio nicht ganz „hauteng“ sitzt. An den Ecken und zur Tastatur hin hat die Kunststoffrückseite etwas Spiel. Es ist nicht viel mehr als 1 mm, reicht aber aus, um es beim Anfassen zu bemerken, dass das iPad manchmal etwas nach vorn heraus steht, dann sich wieder ganz in die Rückseite des Folios einfügt. Diese kleinen Ungenauigkeiten machen einen etwas unfertigen oder mit der heißen Nadel gestrickten Eindruck. Es ist nicht ganz passgenau, was man von Zubehör im Apple-Universum eigentlich erwartet. Auch ist der Plastikrücken recht weich, was das Herausnehmen des iPads zu einer kleinen Herausforderung macht. Es ist bei meinen Tests auch vorgekommen, dass sich Lautstärke- und/oder Power-Buttons leicht verkantet haben und das iPad festhing. Die Ausschnitte für die Buttons, Anschlüsse und Kamera sind ansonsten jedoch sehr passgenau gelungen. Auch für das Mikrofon und die Lautsprecher gibt es Aussparungen, diese sind jedoch sehr subtil und dienen nur dazu, den Fluss des Sounds etwas zu optimieren.

Das Schreiben auf der Tastatur gestaltet sich flüssig. Im Gegensatz zu den leicht konkaven Tasten einer Apple-Tastatur sind die Tasten des ZAGGkeys Folios plan. Der Druckpunkt ist jedoch deutlich spürbar, und auch schnelles Schreiben bringt sie nicht aus dem Tritt. Die Tastatur lärmt jedoch beim Schreiben etwas.

Sämtliche Bedienelemente befinden sich an der rechten Seite des Tastaturteils. Hinten ist die Mikro-USB-Buchse zum Laden, davor der Schiebeschalter zum Ein- und Ausschalten und davor der Taster, den man drücken muss, um ein neues Bluetooth-Pairing einzuleiten.

Die Tastatur kann das iPad aufwecken, wenn man eine Taste drückt. Sie scheint im eingeschalteten Zustand entweder nicht zu schlafen, was den Akku recht schnell leeren würde, oder sie wacht sofort auf und sendet gleichzeitig einen Impuls aus, der das iPad aufweckt. Dies ist jedenfalls sehr angenehm.

Der zweite Kritikpunkt, den ich am Folio gefunden habe, ist die Tatsache, dass, wenn man das iPad weit zurückklappt, die Tastatur sich hinten leicht anhebt. Das ist mechanisch nicht anders zu machen, führt aber dazu, dass die ganze Konstruktion etwas instabil wird. Tippt man etwas kräftiger aufs Display, wackelt das iPad schon mal. Auch kann es passieren, dass die Rückseite Übergewicht bekommt und die Tastatur sich gänzlich von der Unterlage abhebt und man aufpassen muss, dass die ganze Sache nicht umkippt. Im Gegensatz zu den früheren Folios fehlt die stabilisierende Ausbuchtung nach hinten, so dass das iPad mit der Rückseite leicht etwas schwerer wird als die Tastatur und beim Wippen gewinnt. 😉

Das ZAGGkeys Folio hat eine beleuchtete Tastatur. Die Beleuchtung kann an- und abgeschaltet und in der Helligkeit variiert werden. In der hellsten Einstellung sehe sogar ich mit meinem Hell-Dunkel-Sehvermögen die Beleuchtung. Sie dürfte also hinreichend hell sein. 😉 Gesteuert wird dies von der Taste direkt rechts neben der Leertaste, wo auf Apple-Tastaturen normalerweise die rechte CMD-Taste sitzt. Hält man sie gedrückt und drückt eine der Pfeiltasten links und rechts, ändert sich die Farbe der Hintergrundbeleuchtung.

Apropos Sondertasten: Rechts neben der Steuerung für die Tastaturhelligkeit, also an der Position der rechten Wahl- oder Option-Taste, befindet sich die Taste zum Umschalten von Tastaturlayouts. Hat man z. B. deutsch und englisch installiert, kann man schnell zwischen diesen umschalten und hat dann neben den veränderten Tasten auch das jeweilige Rechtschreibwörterbuch aktiviert.

Die oberste Reihe der Tastatur beherbergt weitere Funktionstasten. Diese sind, von links nach rechts:

  1. Home
  2. Gerät sperren
  3. Siri aktivieren
  4. Letzten Tastaturbefehl rückgängig machen
  5. Letzten Tastaturbefehl wiederholen
  6. Software-Tastatur ein- und ausblenden
  7. Markierten Text in die Zwischenablage kopieren
  8. Inhalt der Zwischenablage einfügen
  9. Vorherigen Titel abspielen
  10. Wiedergabe/Pause
  11. Nächsten Titel abspielen
  12. iPad stummschalten
  13. Lautstärke verringern
  14. Lautstärke erhöhen

Klappt man das ZAGGkeys Folio zu, wird das iPad automatisch gesperrt. Das Ganze hat dann eine ungefähre Dicke eines aktuellen MacBook Air an seiner dicksten Stelle. Länge und Breite sind nicht viel mehr als ein iPad selbst. Das Gewicht ist mit 990 g deutlich spürbar, aber im Vergleich zu einem iPad 3 mit dem zugehörigen ZAGGfolio doch deutlich leichter und dünner.

Das ZAGGkeys Folio gibt es passend zu den Farben des iPads in schwarz und weiß.

Fazit: Die Ungenauigkeiten im iPad-Teil des Folios stören auf Dauer doch sehr. Das Herausnehmen des Geräts gestaltet sich doch immer wieder etwas tückisch, und das Festhängen der Buttons kann einem schon Sorgenfalten bereiten. Immerhin ist so ein iPad ja nicht ganz billig, und da wäre es doch sehr unschön, wenn durch ein Folio, das das iPad schützen soll, eine Beschädigung verursacht werden könnte.

Wenn man sich nicht an den leichten Ungenauigkeiten beim Einfassen des iPads stört, ist das ZAGGkeys Folio ein guter Partner für das eigene iPad Air. Die Verarbeitung ist weitgehend solide, die Tastatur hat einen guten Anschlag und eine angenehme Größe, und Gewicht und Dicke fallen in einem Rucksack o. ä. sicher nicht ins Gewicht. Es ist immer noch etwas leichter als ein 11-zölliges MacBook Air.

Logitech Ultrathin Keyboard Cover

Das Logitech Ultrathin Keyboard Cover ist der nächste Testkandidat. Es ist die portablere der beiden preislich identischen Lösungen, die Logitech im Angebot hat. Die andere ist das Ultrathin Keyboard Folio. Ein kurzer Blick in die Abmessungen zeigt, dass das Ultrathin Keyboard Folio nicht nur jeweils rund einen Zentimeter länger und breiter ist als das ZAGGkeys Folio, sondern auch deutlich tiefer, nämlich ganze 3 mm. Nur das Gewicht ist mit 425 g 110 g geringer. Es ist ein traditionelles Folio, bei dem das iPad an den oberen Ecken eingehängt und dann in eine Rille auf der Tastatur gestellt wird. Der Rücken des Folios hat eine „Sollbruchstelle“, die im stehenden Zustand als Stabilisator dient und weiterhin dazu dient, das iPad liegend über die Tastatur zu klappen, um es ausschließlich und bequem per Touchscreen bedienen zu können. Eine stufenlose Aufstellmöglichkeit wie beim ZAGGkeys Folio gibt es hier jedoch nicht.

Das Keyboard Cover hingegen ist mit 330 g sehr leicht, mit 7,3 mm Tiefe sehr dünn und von der Länge und Breite genau identisch mit den Maßen des iPad Air selbst. Es ergänzt das iPad um eine haptisch und optisch identische zweite Rückseite, in der sich die Tastatur befindet und mit der der Bildschirm geschützt wird. Ein Magnetscharnier rastet am iPad dort ein, wo z. B. auch das Apple Smart Cover fürs iPad andockt. Mit 803 g (Tastaturcover und iPad Air WiFi-Modell kombiniert) ist diese Lösung die mit Abstand leichteste und trägt auch bei den Maßen nicht auf. Lediglich die Rückseite des iPad ist hierbei nicht gesondert geschützt.

Die Tastatur ist eine vollwertige deutsche Tastatur mit einer Leiste aus kombinierten Ziffern- und Funktionstasten. Lediglich das Grad- und Hütchen-Zeichen werden über die FN-Taste und das Ö bzw. Ä simuliert. Neben dem y ist auch eine Taste für die Zeichen Kleiner-Als und Größer-Als vorhanden, was beim ZAGGkeys und der eigentümlichen Belkin-Tastatur (siehe unten) nicht der Fall ist. Die Eingewöhnungszeit liegt bei 0.

Die Escape-Taste links neben der 1 simuliert den Home-Button, zusammen mit der FN-Taste wird eine Zurück-Taste simuliert, die sich meist oben links in einem Fenster befindet. VoiceOver-User können dies mit der Funktion der Zickzack-Geste vergleichen. Die anderen Sondertasten sind wie folgt:

  1. Bildschirm sperren
  2. Siri starten
  3. Spotlight-Suche aufrufen
  4. App-Umschalter aufrufen
  5. Bildschirmtastatur ein- und ausblenden
  6. nicht belegt
  7. Vorheriger Track
  8. Wiedergabe/Pause
  9. Nächster Track
  10. Stummschalten
  11. Leiser
  12. Lauter

Die Tasten stehen etwas enger zusammen als bei den Tastaturen von ZAGG und Belkin. Die Dichte ist aber für meine Hände nicht zu groß, so dass ich keinen Krampf bekomme, wenn ich schreibe. Der Druckpunkt ist sehr angenehm, lediglich ein leichtes Klappern ist beim Schreiben zu hören. Das iPad steht beim Schreiben auch auf dem Schoß stabil in seiner Halterung.

Es gibt genau eine Aufstellmöglichkeit, nämlich eine Rille hinter dem Tastenfeld. Leichte Magneten halten das iPad an seinem Platz. Eine weitere Sicherung gibt es nicht. Dafür spricht, dass sich das Keyboard Cover schnell abnehmen lässt, da man das iPad aus keiner Halterung lösen muss.

Am hinteren Ende der Aluminium-Rückseite der Tastatur befindet sich eine durchgehende Gummi-Leiste, hin zum Scharnier, und an den vorderen Ecken jeweils zwei kleine Standfüße. Das Cover steht so sicher auf einem Tisch und wackelt nicht.

An der rechten Seite des Covers befinden sich, von hinten nach vorn gesehen, der Button zum Einleiten eines Bluetooth-Pairings, der Ein- und Ausschalter und der Mikro-USB-Anschluss zum Laden des Akkus. Der Ein-/Ausschalter ist ein Schiebeschalter, der in der Position „an“ ist, wenn er nach hinten zum Pairing-Button gestellt ist. Die Tastatur verfügt aber auch über einen Standby-Modus, so dass der Akku auch im eingeschalteten Zustand nicht schnell leer zu werden droht.

Klappt man das Cover zu, bedeckt es den Bildschirm und sperrt das iPad. An den vorderen Ecken sind jedoch keine starken Magneten enthalten, so dass das Cover nicht bombenfest auf dem iPad sitzt. Wie auch das Einsetzen und Herausnehmen aus der Aufstellvorrichtung ist auch dieser Aspekt für eine schnelle und effiziente Handhabung konzipiert. Lediglich der Magnet, der das iPad am hinteren Scharnier an die Tastatur andockt, ist sehr solide. Er ist so stark, dass man sowohl die Tastatur als auch das iPad hochheben und das jeweils andere Teil hängen lassen kann, ohne dass dies abfällt.

Es gibt keine Tastaturbeleuchtung. Die Tastatur ist neben deutsch und englisch ohne Aufpreis in vielen weiteren länderspezifischen Layouts verfügbar. Die Akkulaufzeit wird konkret mit 3 Monaten bei einer durchschnittlichen Nutzung von 2 Stunden pro Tag angegeben, es fehlt jedoch eine Angabe zu den genauen Milliampeerstunden. Sowohl Keyboard Cover als auch Keyboard Folio kosten 99 Euro.

Für 50 Euro Aufpreis gibt es von Logitech für das iPad Air auch ein Modell namens FabricSkin Keyboard Folio. Dies ist mit 425 g genauso schwer wie das UltraThin Keyboard Folio, mit 18,5 mm jedoch 2 mm dünner als dieses, aber immer noch 1 mm dicker als das ZAGGkeys Folio. Laut einem Kommentar zu diesem Beitrag handelt es sich auch hier um eine eindeutig fühlbare Tastatur mit einzelnen Tasten und deutlichem Druckpunkt und nicht, wie ich ursprünglich an dieser Stelle annahm, um eine Touch-Type-Tastatur. Die Tastatur ist dünner als beim Ultrathin Cover und Folio und mit einer wasserabweisenden Schicht überzogen. [Update 16.12.2013]: In der Zwischenzeit bekam ich von Logitech ein FabricSkin Keyboard Folio zum Rezensieren zur Verfügung gestellt und habe hierfür einen eigenen Testbericht veröffentlicht.[/Update]

Fazit: Das Logitech Ultrathin Keyboard Cover ist ein sehr solide verarbeitetes Zubehör und ein sehr leicht zu handhabender Begleiter. Für den Transport in einem Rucksack oder einer Notebooktasche eignet sie sich hervorragend und ist vom Gewicht her das am wenigsten auftragende Zubehör im Testfeld.

Lediglich die Tatsache, dass das Cover lediglich locker aufliegt und nicht auch noch durch Magneten am Schirm des iPads gehalten wird, könnte den einen oder anderen stören.

Belkin QODE Ultimate 

Als ich auf Twitter ankündigte, dass ich einen Vergleichstest mehrerer Tastaturhüllen- und -cover für das iPad Air machen wollte und in dem Zusammenhang die beiden bisher getesteten Kandidaten erwähnte, wurde ich von einem Marketing-Mitarbeiter von Belkin USA kontaktiert und darauf hingewiesen, dass Belkin auch eine Reihe von Produkten für das iPad Air im Sortiment hat. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht einmal, dass Belkin überhaupt auch diesbezügliches Zubehör anbietet. Belkin stellte mir daraufhin die QODE Ultimate Tastaturhülle für das iPad Air für diesen Vergleichstest zur Verfügung.

Neben der QODE Ultimate Tastaturhülle gibt es von Belkin auch noch die QODE Thintype Tastaturhülle und die Slim Style Hülle mit Tastatur. Erstere ist streng genommen ein Cover ähnlich dem Keyboard Cover von Logitech. Letztere ist eine dünne Lederhülle mit Tastatur, die, passend zum iPad, in verschiedenen stylischen Farben erhältlich ist.

Das QODE Ultimate schmiegt sich schon beim Auspacken sehr in die Hand. Die Tastatur besteht aus einem sehr leichten Aluminium und ähnelt vom Anfühlen der Rückseite des iPads, ist jedoch ein klein wenig rauer. Sie ist sehr dünn und flach. Die andere Hälfte dieser Hülle besteht außen aus einem hartplastikrahmen und in der Mitte aus mit Kunstleder überzogenem Plastik, das mehrere Falzstellen aufweist. Es dient dazu, das iPad aufzustellen und nach hinten in einer Art Dreieck zu stabilisieren.

Das iPad wird im Querformat mit der Home-Taste nach rechts in den Rahmen aus Hartplastik eingesetzt und dann an der Unterseite eingerastet. Der Rahmen umschließt das iPad also vollständig. Der Sitz ist perfekt, der Hartplastikrahmen schmiegt sich hauteng an das iPad und hat nirgends Spielraum. Aussparungen für Kamera, Mikrofone, Buttons und Anschlüsse sind perfekt getroffen. der Lightning-Anschluss und die Stereolautsprecher werden von einer einzelnen Aussparung freigelegt.

An der Unterseite des Rahmens befinden sich Magneten, mit denen das iPad in drei Winkeln aufgestellt werden kann. Oberhalb der Tastatur befindet sich eine Fläche, auf der die Gegenpole zu diesen Magneten vorhanden sind. Man lässt das iPad also einfach sanft nach vorn gleiten, und die erste Position wird irgendwann automatisch gefunden. Die Magneten halten sehr solide. Um die zweite und dritte Position zu erreichen, löst man die Magneten voneinander und schiebt den Rahmen weiter Richtung Tastatur. Die nächste Einrastposition meldet sich garantiert schnell. Der flachste Winkel stellt das iPad direkt oberhalb des Tastenfeldes ab.

Der Rahmen hat den Effekt, dass selbst am unteren Bildschirmrand des iPads gelegene Elemente sehr leicht mit dem Finger erreicht werden können. Während man beim ZAGGkeys schon hinter das Scharnier greifen muss, weil ja der Rand des iPad Air sehr viel schmaler ist als bei früheren iPads, hat man hier freien Zugriff.

Löst man das iPad auch aus der der Tastatur am nächsten gelegenen Position, erlaubt es das flexible Mittelteil des Rückens, das iPad vollständig auf die Tastatur zu legen. Leicht angeschrägt kann man es jetzt vollständig bedienen, und die Tastatur verschwindet platzsparend dahinter. So lässt sich beides auch sehr bequem in der Hand halten.

Klappt man das Ultimate zu, stellt sich heraus, dass es noch flacher ist als das ZAGGkeys Folio. Es hat eine Höhe von gerade einmal 15 mm und ist somit nur geringfügig höher als das iPad Air und Logitech Ultrathin Keyboard Cover zusammen, allerdings tatsächlich rundum geschützt. Auch das Gewicht kann sich sehen lassen: Ein iPad Air WiFi wiegt zusammen mit der Ultimate-Hülle 892 g, das Ultimate wiegt also 423 Gramm. Zum Vergleich: Das Logitech Ultrathin Keyboard Folio wiegt zwar auch nur 425 Gramm, trägt aber mit einem halben cm mehr deutlich dicker auf.

Kommen wir nun zur Tastatur: Zunächst fällt auf, dass es als Bedienelement nur einen Mikro-USB-Anschluss gibt, mit dem sie aufgeladen wird. Einen Ein- und Ausschalter sucht man vergeblich. Der Clou ist, dass die Tastatur eingeschaltet wird, sobald das iPad in einem der drei vorgesehenen Aufstellwinkel steht, die Magneten des Rahmens also die richtigen Positionen eingenommen haben. Im Umkehrschluss heißt dies aber auch, dass man sein iPad mit der Tastatur nicht über Tage einfach so stehen lassen sollte, da sie sich nicht abschaltet und dann irgendwann der Akku leer ist. Man sollte das Ultimate also zuklappen. Auch wenn man das iPad vollständig über die Tastatur klappt, um es ohne sie zu bedienen, läuft man also nicht Gefahr, irgend etwas auszulösen. Die Tastatur ist ausgeschaltet. Auch wenn man das iPad versehentlich schräg aufstellt, springt sie nicht an. Man muss genau die gegenüberliegenden Magneten treffen, damit die Tastatur betriebsbereit ist.

Die Tastatur hat einen sehr schönen Druckpunkt und ist extrem leise. Die Tasten sind etwas größer als beim ZAGGkeys Folio, und es gibt einige Veränderungen im Layout, an die man sich gewöhnen muss:

  • Ziffernleiste und Funktionstasten werden in einer Reihe kombiniert. Ohne das Drücken der FN-Taste hat man also eine Escape-Taste, die dem Druck auf den Home-Button entspricht, die Ziffern 1 bis 0, das SZ und die Accent-Taste. Rechts daneben befindet sich die etwas größere Rückschrittaste.
  • Das Ä ist eine Reihe höher neben das Ü gewandert.
  • Die Tasten für Nummernzeichen und Apostroph bzw. Sternchen und Plus fallen weg. Der Stern wird mit FN und P realisiert, das Nummernzeichen bekommt man mit FN und ü, und das Apostroph mit FN und Ä.
  • Die Taste mit Binde- und Unterstrich ist eine Reihe tiefer rechts neben die Leertaste gewandert. Drückt man sie zusammen mit der FN-Taste, schaltet man die in iOS installierten Tastaturlayouts um.
  • Kombiniert man die CTRL-Taste mit der FN-Taste, ruft dies Siri auf.

Die Funktionstasten der obersten Reihe haben folgende Bedeutung (Achtung, immer mit der FN-Taste zusammen drücken!):

  • Escape: Öffnet den App-Umschalter.
  • 1: Sperrt den Bildschirm.
  • 2: Schaltet die Bildschirmtastatur ein und aus.
  • 3: Kopiert Text in die Zwischenablage.
  • 4: Fügt Text ein.
  • 5: Macht die letzte Aktion rückgängig.
  • 6: Einen Titel rückwärts springen.
  • 7: Wiedergabe/Pause
  • 8: Einen Titel vorwärts springen
  • 9: Stummschalten
  • 0: Leiser
  • ß: Lauter
  • Accent: Bluetooth-Pairing einleiten.

Hat man sich einmal an die leicht veränderte Lage einiger Tasten gewöhnt, geht das Schreiben recht flüssig von der Hand. Sowohl auf einem Tisch als auch auf dem Schoß steht das iPad und das Ultimate sehr stabil. Das iPad steckt so fest im Rahmen, dass man es sogar sehr weit nach vorn kippen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass es herausfällt.

Die Akkulaufzeit wird mit 264 Stunden angegeben. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von zwei Stunden pro Tag ergäben sich also deutlich über vier Monate Laufzeit.

Das Ultimate kostet 129 Euro.

Fazit: Vergleicht man diese Hülle mit den Folios von ZAGG und Logitech, stellt man schnell fest, dass die 30 Euro mehr sehr gut investiert sind. Das Ultimate ist nicht nur das leichteste im Testfeld, es ist auch das am besten verarbeitete und hat das ausgeklügeltste System der Testkandidaten. Die Tastatur ist sehr angenehm zu schreiben. Für den einen oder anderen mögen die Veränderungen am Layout der Tasten am Anfang jedoch sehr gewöhnungsbedürftig sein, gerade wenn man 10-Finger-System blind schreibt, und zumindest ich habe festgestellt, dass die geänderten Fingergriffe nicht so leicht in Fleisch und Blut übergehen wollen, wie ich mir dies eigentlich wünschen würde, da ich das Folio sehr gern regelmäßiger einsetzen wollen würde Aber über 30 Jahre 10-Finger-System lassen sich nicht so leicht ignorieren. 🙁

Disclaimer: Die Tatsache, dass Belkin mir diese Tastaturhülle für den Test zur Verfügung stellte, beeinflusst in keiner Weise mein Testergebnis. Ich bekomme weder was von Belkin dafür noch bin ich in irgendeiner Weise mit Belkin assoziiert. Ich danke Belkin für den Kontakt und das Zur-Verfügung-Stellen des Testgeräts!

Apple Wireless Keyboard und Incase Origami Workstation

Der letzte Testkandidat besteht aus zwei Teilen, nämlich dem Apple Wireless Keyboard und der Incase Origami Workstation. Letztere ist optional und dient hauptsächlich dazu, dem iPad hinter der Tastatur einen festen Platz zu geben. Apple selbst bietet keine Lösung an, die die Tastatur mit einer Möglichkeit kombiniert, das iPad aufzustellen, wenn man von der Möglichkeit absieht, es einfach aufgerichtet auf einem Smart Cover oder Smart Case lose hinter die Tastatur zu stellen.

Das Apple Keyboard bietet natürlich allen Komfort, den man von Apple-Tastaturen gewohnt ist. Neben einem exzellenten Druckpunkt ist die Tastatur vollständig aus Aluminium und Apple-typisch robust verarbeitet. Sie ist sehr flach und kompakt designt. Als einziger Testkandidat läuft diese Tastatur mit Standard-AA-Akkus oder einfachen Batterien. Die Laufzeit ist immens hoch.

Der Nachteil ist, dass man immer zwei getrennte Elemente mit sich trägt: Das Keyboard, wahlweise in die Origami Workstation eingeschlagen, und das iPad, das idealerweise mit einer Schutzhülle oder mindestens einem Smart Cover geschützt sein sollte. Allein die Origami Workstation wiegt 340 g, und zusammen mit der Tastatur, die noch einmal 327 Gramm wiegt, kommt man auf ein Gewicht, das deutlich jenseits des des ZAGGkeys Folio liegt, nämlich bei 667 g.

In Puncto Portabilität ist dies definitiv der schwächste der Kandidaten. Die 100%ige Kompatibilität zwischen dem iPad und der Tastatur hingegen ist natürlich gegeben. Selbstverständlich vermag es die Apple-Tastatur, das iPad auch nach längerer Benutzungspause beim ersten Tastendruck aufzuwecken. Die Funktionstasten sind ähnlich belegt wie bei den anderen Geräten, man kann jedoch die Helligkeit des iPads steuern anstatt wie z. B. beim ZAGGkeys Folio Bearbeitungsfunktionen zu emulieren, die in den meisten Apps auch durch übliche Kommandos wie Cmd+c und CMD+v ausgeführt werden können.

Da diese Kombination nicht mechanisch miteinander verbunden ist, hat sie einen deutlichen Schwachpunkt, wenn man die Konstruktion auf dem Schoß betreibt. Die Stellfläche für den Teil der Origami Workstation, der das iPad hält, ist sehr klein. Das iPad liegt auch recht weit nach hinten gelehnt. Beim Tippen entstehende Erschütterungen, die unvermeidlich sind, können dazu führen, dass das iPad nach hinten ins Rutschen kommt und vom Schoß fallen kann. Diese Kombination ist also nur auf ganz geraden Flächen wie Tischplatten wirklich sicher einsetzbar. Wer möchte sein iPad schon beschädigen, indem es hinterrücks auf den Boden fällt?

Fazit: Wer sich nur auf das Original von Apple verlassen möchte, ist mit dieser Kombination bestens bedient. Wer jedoch eine portablere und integriertere Lösung bevorzugt, sollte zu einer der Alternativen greifen, die in den obigen Abschnitten beschrieben wurden.

Gesamtfazit

Ob es nun ein Folio oder Cover sein soll, ist Geschmackssache. Ich finde, dass beide Konzepte ihren Reiz haben. Folios bieten einen Rundumschutz und sind somit eher auch Rundum-Sorglos-Pakete. Cover bieten dafür einen deutlich schnelleren Zugriff auf das „nackte“ iPad, da sie schneller abzunehmen sind.

Bei den Folios machte ZAGG definitiv eine schlechtere Figur als Belkin, sowohl bei der Einhängung des iPad als auch der gesamten Beschaffenheit. Es ist zudem dicker und schwerer. Für es spricht die Möglichkeit, das iPad ähnlich stufenlos im Winkel aufzustellen wie einen Notebook-Bildschirm.

Auch bei der Wahl der Tastatur muss letztendlich der Geschmack entscheiden. Einen negativen Ausreißer gab es bei keinem der Testkandidaten, lediglich das eigenwillige Layout des Belkin Ultimate könnte für den einen oder anderen ein Hindernis darstellen.

Letztendlich hilft nur, zu vergleichen, die verschiedenen Produkte in die Hand zu nehmen oder sich zur Ansicht kommen zu lassen. Amazon z. B. hat einen sehr kulanten Rückgabeservice, wenn man feststellt, dass das gekaufte Produkt nicht der Vorstellung entspricht. Allerdings sollte man darauf achten, diese Kulanz nicht auszureizen, da ansonsten das Kundenkonto gesperrt werden könnte. Auch Apple ist in diesen Punkt sehr entgegenkommend, und ZAGG selbst wirbt auch mit einer 45-Tage-Geld-Zurück-Garantie. Vielleicht hat dieser Blogbeitrag ja dem einen oder anderen Leser geholfen, eine Vorauswahl für sein oder ihr neues Zubehör fürs iPad Air zu treffen!

Wie sind eure Erfahrungen mit verschiedenen Tastaturen und Folios bzw. Covern? Kommentare können gern hinterlassen werden!

4 Gedanken zu „Tastaturen fürs iPad Air im Test“

  1. Erstmal herzlichen Dank Marco für Deinen Artikel. Ich kann Dir was das Zagg Folio nicht zustimmen. Tatsächlich finde ich, dass das Zagg ein wirklich klasse Keyboard ist. Es bietet 6 Tastenzeilen, was dazu führt, dass auch die Sondertasten ohne FN-Taste erreichbar sind und trotzdem sind die Tasten für einen 10 Fingerschreiber (wie mich) ausreichend gross. Die Tastaturbeleuchtung ist das beste Highlight (gerade für Leute wie mich die gerne im dunkeln arbeiten) 🙂 Und das aller beste, was ich bei den anderen Herstellern immer vermisst habe, ist das (fast) stufenlose einstellen des Blickwinkels (ich hoffe das Zagg bleibt stabil genug, auch über ca. 2 Jahre Nutzung). Die Passgenauigkeit die Marco angesprochen hat – das stimmt, dass könnte etwas besser sein. Einen wirklich Fehler hat sich Zagg bei dem Lightningausgang geleistet, der nur so eng ist, dass das Stromkabel passt, aber nicht Zubehör, wie der VGA-Adapter oder der 30-Pin-Adater hier ist der Lightningstecker nämlich etwas dicker und passt nicht mehr. Ich habe das Problem mit einem Küchenmesser beseitigt. 🙂

    Ansonsten ist die Kombi Tastatur mit iPad Air viel dünner als meine vorherige Kombi mit iPad 3 und Zagg Pro – Tastatur.

  2. Hallo Marco,
    danke für den guten Bericht.
    Ich hatte Anfang November bei Logitech sowohl das Ultrathin Keyboard Folio als auch das FabricSkin Keyboard Folio bestellt, obwohl ich auch blind bin.
    Ich dachte mir schon, dass es mit dem Fabric Probleme geben könnte, weil es eine Touch-Tastatur ohne fühlbaren Druckpunkt ist, ausprobieren wollte ich es dennoch.
    Die ultrathin Variante kam am Montag an und ich war eigentlich schon zufrieden, habe gleich bei Logitech angerufen, um das Fabricskin zu stornieren, was zunächst zu funktionieren schien. Aber Gestern kam dann die Versandbestätigung und vor einer halben Stunde stand UPS vor der Tür.
    Zum Glück!!!
    Wieder jeder Vermutung handelt es sich nicht um eine Touch Tastatur mit berührungsempfindlichen Tasten, die Tasten sind klar voneinander abgegrenzt und haben einen deutlich fühlbaren Druckpunkt.
    Es fühlt sich so an, als wären die Tasten mit einer Folie überzogen, laut Beschreibung ist die Tastatur auch abwaschbar.
    Sie ist auch etwas flacher als die UltraThin und so werde ich mich wohl für sie entscheiden, auch wenn ich den Preis fast unverschämt finde, aber da sollte man sich wohl nicht beschweren, wenn man Geld für diverse Apple Geräte ausgibt, muss es für das Zubehör wohl auch noch reichen 🙂

    1. Hallo Martin!

      Vielen Dank für Deine Rückmeldung! Von den Beschreibungen der Fotos auf der Logitech-Webseite sah es wirklich so aus als würde das Teil ähnlich funktionieren wie die Microsoft-Touch-Tastatur. Schön, dass dem nicht so ist und somit noch ein weiteres Produkt zur Verfügung steht! Werde den Beitrag später entsprechend anpassen.

      Kannst Du schon was dazu sagen, wie flüssig es sich auf dem FabricSkin schreibt im Vergleich zum Ultrathin Folio? Und noch eine Frage zu beiden: Woraus besteht der Teil, der das iPad einfasst? Leder, Plastik, oder noch was anderes?

  3. Hallo,

    ich habe das ZAGGkeys Folios in Verbindung mit meinem iPad Air genutzt. Nach einem Monat brach beim Öffnen im Bereich der linken Aufnahme der Bildschirm des iPad.
    Apple behauptet nun, mir sei das Gerät heruntergefallene. Das ist aber nicht der Fall gewesen.
    Finden sich hier ähnliche Problemfälle? Ich halte es für einen Konstruktionsfehler der Tastatur, dass die Aufnahme des iPads lediglich an zwei schmalen Stellen links und rechts erfolgt und zudem noch etwas Spiel (wackeln) vorliegt. Hierdurch sind meiner Meinung nach die Druckkräfte beim Öffnen und Schließen an den Berührungspunkten mit dem Bildschirm zu hoch.

    Bei ähnlichen Erfahrungen bitte melden. Danke.

    Sven Schröder

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