Paderborner Bücher jetzt auch als Datei erhältlich

Als mir letzte Woche die Broschüre „Neues aus Paderborn“, Ausgabe Januar-März 2008, ins Haus flatterte, entdeckte ich am Ende des einleitenden Schreibens den Hinweis, dass die Bücher jetzt auch als Datei auf Diskette oder CD zu beziehen sind. Eine Nachfrage beim Verlag ergab, dass diese Ausgabe als Alternative zur gebundenen oder gehefteten Ausgabe zum Preis der gehefteten Ausgabe erhältlich ist.

Zu Weihnachten nun fand ich zwei solche Bücher unterm Weihnachtsbaum und stellte fest, dass diese tatsächlich im BRL-Format, allerdings mit einer .txt-Erweiterung, vorliegen. Flugs hatte ich meinen Buchwurm von Handy Tech an den PC angeschlossen, das Kommunikationsprogramm HTCom gestartet und das erste Buch übertragen. Ich habe die Datei dazu umbenannt, so dass sie eine .brl-Erweiterung trug, keine Kurzschriftübersetzung ausgewählt und die Standardeinstellung beim Braillezeichensatz belassen. Die Datei fand ich nachher im Buchwurm vor, allerdings ohne Überschriften o. ä. Die BRL-Datei enthält keinerlei Informationen zur Überschriftendarstellung, keine besonderen Zeilenabstände, anhand derer der Konverter die Überschriften von sich aus noch erkennen könnte usw. Hier müsste man vielleicht nach bestimmten Regeln selbst Hand anlegen, um die Datei noch etwas besser für den Buchwurm umzugestalten.
Das Leseerlebnis ist aber einwandfrei. Und ich freue mich jetzt schon auf viele Schmökerstunden, die keine langen Schrankwände mehr voraussetzen. 🙂

Ein Gedanke zu „Paderborner Bücher jetzt auch als Datei erhältlich“

  1. Hi! Also, wenn dieDatei nur über so wenige Features verfügt, ist es da nicht wesentlich unkomplizierter und illiger, sich die Bücher selbst zu kaufen und einzuscannen? Für ein Buch mit etwa 500 Seiten benötige ich mit einem halbwegs schnellen Laptop ungefähr ein bis zwei STunden. Ein Taschenbuch in diesem Umfang ist für etwas weniger als zehn Euro zu haben, und kan nach dem einmaligen Scann gleich wider verkauft werden. Finde es oft unglaublich, wie wir blinden da von Hilfsmittelangeboten geschröpft werden, die eigentlich nichts anderes sind als der Aufwand von etwa zwei Stunden Arbeit und dem Durchlauf einer verläslichen Korrektur-OCR

    Hoffe, ich habe das richtige Eingabefeld für meinen Komentartext gewählt, Jaws wollte mir das einfach nicht sagen! Dem zu folge gibt es hier zwei Felder für eine Website und sonst nichts weiter! Gruß, Thomas

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