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	<title>Marco Zehe EDV-Beratung &#187; ARIA</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare rund um Barrierefreiheit in der Softwarebranche</description>
	<lastBuildDate>Mon, 31 May 2010 09:18:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Einfaches ARIA Tip #2: aria-invalid und role &#8220;alert&#8221;</title>
		<link>http://www.zehe-edv.de/2008/07/19/einfaches-aria-tip-2-aria-invalid-und-role-alert/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 14:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARIA]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[AJAX]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein zweiter Tip rund um ARIA (Accessible Rich Internet Applications) beschäftigt sich mit einem Problem, das wohl jedem von uns beim Ausfüllen eines Formulars schon mal begegnet ist: Man vertippt sich bei der E-Mail-Adresse bzw. der eventuell geforderten Wiederholung davon, oder ähnliches passiert beim Kennwort. Man hat vielleicht vergessen, ein erforderliches Feld gänzlich auszufüllen. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein zweiter Tip rund um ARIA (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accessible_Rich_Internet_Applications"><span lang="en">Accessible Rich Internet Applications</span></a>) beschäftigt sich mit einem Problem, das wohl jedem von uns beim Ausfüllen eines Formulars schon mal begegnet ist: Man vertippt sich bei der E-Mail-Adresse bzw. der eventuell geforderten Wiederholung davon, oder ähnliches passiert beim Kennwort. Man hat vielleicht vergessen, ein erforderliches Feld gänzlich auszufüllen. Man hat also fleißig seine 20 Felder ausgefüllt, drückt den Schalter &#8220;Abschicken&#8221;, und dann kommt der Server mit einer oder mehreren Fehlermeldungen zurück, und man muss die Formularfelder korrigieren und die übrigen nochmals durchgehen um sicherzustellen, dass keine Informationen zurückgesetzt oder entfernt wurden.</p>
<p>Wäre es da nicht schön, wenn man ein Formular so umgestalten könnte, dass Fehler sofort erkannt würden und man darauf hingewiesen werden würde? Mit dem Einsatz von ARIA ist dies kein Problem!</p>
<h3>Das Formular</h3>
<p>Als Beispiel soll folgendes einfaches Kontaktformular herhalten:</p>
<pre>
&lt;html&gt;
&lt;head&gt;
&lt;title&gt;Kontaktformular&lt;/title&gt;
&lt;/head&gt;
&lt;body&gt;
&lt;form method="post" action="post.php"&gt;
&lt;fieldset&gt;&lt;legend&gt;Bitte gib deine Kontaktdaten an&lt;/legend&gt;
&lt;label for="name"&gt;Dein Name (erforderlich):&lt;/label&gt;
&lt;input name="name" id="name" aria-required="true"/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;label for="email"&gt;E-Mail-Adresse (erforderlich):&lt;/label&gt;
&lt;input name="email" id="email" aria-required="true"/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;label for="website"&gt;Website (optional):&lt;/label&gt;
&lt;input name="website" id="website"/&gt;
&lt;/fieldset&gt;
&lt;label for="message"&gt;Bitte gib deine Nachricht ein (erforderlich):&lt;/label&gt;&lt;br /&gt;
&lt;textarea name="message" id="message" rows="5" cols="80" aria-required="true"&gt;&lt;/textarea&gt;&lt;br /&gt;
&lt;input type="submit" name="submit" value="Nachricht abschicken"/&gt;
&lt;input type="reset" name="reset" value="Formular zur&uuml;cksetzen"/&gt;
&lt;/form&gt;
&lt;/body&gt;
&lt;/html&gt;
</pre>
<p>Nichts Großes, aber wir wollen damit ja auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. <img src='http://www.zehe-edv.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Einzige Besonderheit ist das Attribut <em><span lang="en">aria-required</span></em>, welches ich bereits früher <a href="http://www.zehe-edv.de/2008/02/29/einfaches-aria-tip-1-das-attribut-aria-required/">ausführlich behandelt habe</a>.</p>
<h3>Der Hinweis, dass etwas fehlerhaft eingegeben wurde</h3>
<p>Ziel ist es, sowohl beim Feld &#8220;Name&#8221; als auch beim Feld &#8220;E-Mail-Adresse&#8221; einen Hinweis zu geben, wenn eine fehlerhafte Eingabe entdeckt wurde. Hierzu testen wir, ob im namen ein Leerzeichen vorkommt (es sind also mindestens Vor- und Nachname erforderlich), und ob in der E-Mail-Adresse das &#8220;@&#8221;-Zeichen vorkommt. Ist die Eingabe fehlerhaft, so wird zum einen das Feld selbst mit dem Attribut <em><span lang="en">aria-invalid</span></em> versehen, dessen Wert auf <span lang="en">&#8220;true&#8221;</span> gesetzt wird. Dies bewirkt, dass aktuelle Screen Reader das Feld als eines mit einer ungültigen Eingabe versehenen identifizieren können. Zum anderen wird unterhalb des Formulars eine kleine Box eingeblendet, die einen entsprechenden Hinweis auf den Fehler enthält. Diese Box, die mit einem einfachen div-Element gestaltet wird, bekommt durch das <em><span lang="en">role</span></em>-Attribut die Rolle eines sogenannten <span lang="en">Alerts</span>, eines Hinweises. Dies verhält sich dann entsprechend der aus Firefox 3 bekannten Hinweismeldung &#8220;Soll Firefox dieses Passwort speichern?&#8221;. Der Fokus wird nicht zu diesem Hinweistext verschoben, es kommt auch kein Dialogfeld hoch, das man erst wegdrücken muss, sondern der Hinweis wird im Laufenden Vorgang des Ausfüllens des Formulars gegeben und man kann sofort weiterarbeiten.</p>
<p>Das ganze passiert in dem Moment, wo der Anwender den Fokus von dem entsprechenden Eingabefeld weg bewegt, es also den Fokus verliert. JavaScript-versierte ahnen es: Dies geschieht durch das <em><span lang="en">onblur</span></em>-Ereignis, welches immer dann ausgelöst wird, wenn ein Element den Tastaturfokus verliert. Im Kopf der HTML-Datei definieren wir uns jetzt also drei helfende Funktionen:</p>
<ol>
<li><span lang="en">removeOldAlert</span>: Diese Funktion entfernt lediglich den vom letzten Fehler aufgegangenen Hinweis. Dieser wird entfernt, wenn entweder ein neuer Hinweis erscheinen soll oder der Fehler erfolgreich korrigiert wurde.</li>
<li><span lang="en">addAlert</span>: Diese Funktion fügt einen Hinweis in das Dokument ein. Sie entfernt dazu zunächst alte eventuell noch vorhandene Hinweise, erzeugt ein div-Element und gibt diesem zwei Attribute: Eine ID, mit der das Element später wiedergefunden werden kann, und das bereits erwähnte Attribut <em><span lang="en">role</span></em>. Schlussendlich wird der übergebene Text als Inhalt des divs eingefügt und das gesamte Element dem Dokument hinzugefügt. Alles weitere, sprich das Auslösen des <span lang="en">Alert</span>-Ereignisses wird automatisch durch Firefox veranlasst, wir müssen uns hier um nichts weiter kümmern.</li>
<li><span lang="en">checkValidity</span>: Diese Funktion ist das eigentliche Herzstück. Sie sucht zunächst innerhalb des durch den Parameter aID angegebenen Elements nach dem als <span lang="en">aSearchTerm</span> übergebenen Suchbegriffs. Ist diese Suche nicht erfolgreich, wurde also eine ungültige Eingabe getätigt, werden die oben beschriebenen Schritte zur Kenntlichmachung der Ungültigkeit eingeleitet. Ist die Suche hingegen erfolgreich, der Eintrag also nicht ungültig, werden eventuelle Hinweise entfernt und das Attribut <em><span lang="en">aria-invalid</span></em> auf <span lang="en">&#8220;false&#8221;</span> gesetzt.</li>
</ol>
<p>Der zugehörige JavaScript-Code sieht wie folgt aus:</p>
<pre>
<code>
&lt;script type="application/javascript"&gt;
  function removeOldAlert()
  {
    var oldAlert = document.getElementById("alert");
    if (oldAlert)
      document.body.removeChild(oldAlert);
  }

  function addAlert(aMsg)
  {
    removeOldAlert();
    var newAlert = document.createElement("div");
    newAlert.setAttribute("role", "alert");
    newAlert.setAttribute("id", "alert");
    var msg = document.createTextNode(aMsg);
    newAlert.appendChild(msg);
    document.body.appendChild(newAlert);
  }

  function checkValidity(aID, aSearchTerm, aMsg)
  {
    var elem = document.getElementById(aID);
    var invalid = (elem.value.indexOf(aSearchTerm) &lt; 0);
    if (invalid) {
      elem.setAttribute("aria-invalid", "true");
      addAlert(aMsg);
    } else {
      elem.setAttribute("aria-invalid", "false");
      removeOldAlert();
    }
  }
&lt;/script&gt;
</code>
</pre>
<h3>Einhängen des Codes in die Ereignisbehandlung</h3>
<p>Dies ist einfach: Es wird jetzt nur noch ein Aufruf von <span lang="en">checkValidity</span> als Wert des <em><span lang="en">onblur</span></em>-Attributes für die &#8220;name&#8221; und &#8220;email&#8221;-Input-Elemente eingefügt. Die geänderten Zeilen sehen so aus:</p>
<pre>
&lt;input name="name" id="name" aria-required="true" onblur="checkValidity('name', ' ', 'Ungültigen Namen eingegeben!');"/&gt;&lt;br /&gt;

&lt;input name="email" id="email" aria-required="true" onblur="checkValidity('email', '@', 'Ungültige E-Mail-Adresse');"/&gt;&lt;br /&gt;
</pre>
<h3>Testen des Beispiels</h3>
<p>Das <a href="http://www.marco-zehe.de/examples/Tutorium_aria-invalid_und_role_alert.html">vollständige Beispiel</a> habe ich zum Ausprobieren hochgeladen. Das Formular tut nichts, es ist lediglich als Anschauungsobjekt gedacht. Probiert mal folgendes:</p>
<ol>
<li>Gebt ins Feld &#8220;Name&#8221; nur euren Vornamen ein und drückt <kbd>Tab</kbd>.</li>
<li>Gebt in das Feld &#8220;E-Mail-Adresse&#8221; eine verklausulierte E-Mail-Adresse ein, die kein &#8220;@&#8221;-Zeichen enthält, und drückt <kbd>Tab</kbd>.</li>
</ol>
<h3>Einige Anmerkungen</h3>
<dl>
<dt>Warum hast du keine Ereignisbehandlungsroutine für das Feld <span lang="en">&#8220;message&#8221;</span> erstellt?</dt>
<dd>Dies überlasse ich dem geneigten Leser, sozusagen als &#8220;Hausaufgabe&#8221; zum selbst ausprobieren. <img src='http://www.zehe-edv.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </dd>
<dt>Warum setzt du das Wort &#8220;erforderlich&#8221; in die Beschriftung der Textfelder, wenn diese doch per <em><span lang="en">aria-required</span></em> als erforderlich gekennzeichnet sind?</dt>
<dd>Wir müssen davon ausgehen, dass auch Anwender mit Browsern und/oder Screen Readern unsere Seiten besuchen, die ARIA nicht verarbeiten können bzw. das Mitteilen eines erforderlichen Feldes nicht unterstützen. IE 7 und JAWS 8.0 sind solche Beispiele. Solange also noch eine große Anzahl Browser und/oder Screen Reader in Umlauf sind, die diese neuen Techniken noch nicht unterstützen, ist auch weiterhin eine eindeutige verbale Kennzeichnung erforderlicher Felder auf Webseiten nötig. Screen Reader, die dies jedoch schon unterstützen, können erforderliche Felder auch anders als durch Sprache, z. B. durch das Abspielen eines bestimmten Klanges, kennzeichnen, so dass die Verwendung dieses Attributes Anwendern aktueller Screen Reader auf jeden Fall weitere Vorteile ermöglicht.</dd>
<dt>Warum setzt du den Fokus nicht automatisch auf das ungültige Feld zurück?</dt>
<dd>Weil dies von mindestens der Windows-API-Dokumentation und möglicherweise anderen nicht erlaubt ist. Man darf bei einem Fokuswechsel nicht auf das Feld zurückkehren, von dem man gerade weg navigiert. Außerdem ist es nicht besonders benutzerfreundlich, den Fokus ohne Eingriff des Benutzers zuviel herumspringen zu lassen.</dd>
</dl>
<p>Weiterhin ist natürlich anzumerken, dass das obige Beispiel keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Neben den hier gezeigten Methoden zur Kenntlichmachung von ungültigen Feldern kann man natürlich ein ungültiges Feld auch mit visuellen Stilen kenntlich machen, indem man es z. B. rot einfärbt. Der Experimentierfreudigkeit sind hier kaum Grenzen gesetzt.</p>
<p>Auch ist es natürlich möglich, wenn serverseitig schon Mechanismen zur Kontrolle der Eingaben vorhanden sind, diese per <span lang="en">AJAX</span> durchführen zu lassen anstatt innerhalb der Seiten diesen Code zu duplizieren. Der Verwendung von ARIA tut dies keinen Abbruch.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Dieses Beispiel zeigt meiner Meinung nach eindrucksvoll, wie das immer als so wenig barrierefrei hingestellte und verschriene JavaScript genutzt werden kann, um das Ausfüllen eines Formulars wesentlich barrierefreier zu gestalten als dies heute gängige Praxis ist.</p>
<p>Ich würde mir wünschen, dass diese Art der frühzeitigen Warnung vor fehlerhaften Eingaben möglichst bald in großer Anzahl verwendet wird. Es ist meiner Meinung nach wesentlich benutzerfreundlicher, sofort auf Eingabefehler hinzuweisen, so dass diese dann noch während des Ausfüllens des Formulars korrigiert werden können. Ich persönlich finde es immer sehr mühselig, nach eventuell fehlerhaft gemachten Eingaben auf der nächsten Seite die Formularfelder alle nochmals durchgehen zu müssen, um das fehlerhafte zu finden, und um zu kontrollieren, dass auch ja keine der gültigen Angaben verlorengegangen sind.</p>
<h5>Frühere Einfache ARIA Tipps</h5>
<ul>
<li><a href="http://www.zehe-edv.de/2008/02/29/einfaches-aria-tip-1-das-attribut-aria-required/"><span lang="en">aria-required</span></a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress aktualisiert</title>
		<link>http://www.zehe-edv.de/2008/07/19/wordpress-aktualisiert/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 11:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARIA]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
		<category><![CDATA[Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben habe ich dieses Blog auf WordPress 2.6 aktualisiert. Sollte es irgendwelche Probleme geben, bitte am besten hier kommentieren! WordPress bringt neben den allseits bekannt gemachten Features wie der Versionierung von Artikeln auch einige Verbesserungen in Puncto Barrierefreiheit mit sich. So wurden durchgehend Labels zu den verschiedenen Eingabefeldern, Ausklapplisten und anderen Elementen hinzugefügt, so dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben habe ich dieses Blog auf <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2008/07/15/wordpress-26-de-edition.html">WordPress 2.6</a> aktualisiert. Sollte es irgendwelche Probleme geben, bitte am besten hier kommentieren!</p>
<p>WordPress bringt neben den allseits bekannt gemachten Features wie der Versionierung von Artikeln auch einige Verbesserungen in Puncto Barrierefreiheit mit sich. So wurden durchgehend Labels zu den verschiedenen Eingabefeldern, Ausklapplisten und anderen Elementen hinzugefügt, so dass jetzt aucScreen Reader, die keine eigene Label-Erkennung durchführen, mit WordPress wesentlich besser klarkommen sollten. Sollte jedoch irgendwo ein Label durchgerutscht sein und ihr dies bemerken, am besten einfach hier melden! Ich gebe dies dann an die WordPress-Entwickler weiter.</p>
<p>Weiterhin werden WordPress-Blogs jetzt standardmäßig immer mit einer Dokumentsprache (<em>lang</em>-Attribut) ausgestattet. Englische Blogs, die mit WordPress 2.6 laufen, werden so auch standardmäßig von Screen Readern, die die automatische Spracherkennung unterstützen, mit einer englischen Sprachausgabenstimme vorgelesen.</p>
<p>Eine weitere Neuerung ist, dass das WordPress-Team sich entschieden hat, einige erste Markups des Standardvorschlages <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accessible_Rich_Internet_Applications">Accessible Rich Internet Applications</a> (WAI-ARIA) zu implementieren. Die Folge ist, dass im Standard-Theme, welches auch dieses Blog verwendet, und hoffentlich auch bald in vielen anderen WordPress-Themes beim Kommentieren von Blogeinträgen benötigte Eingabefelder nicht nur in der Beschriftung wie &#8220;*&#8221; oder &#8220;erforderlich&#8221; gekennzeichnet werden, sondern mit Unterstützung z. B. des Firefox 3 und JAWS 9.0 oder NVDA 0.6p1 das Eingabefeld selbst als &#8220;erforderlich&#8221; gesprochen bzw. anderweitig angezeigt wird. Dies geschieht durch das Attribut <em>aria-required</em>, welches in diesen Eingabefeldern gesetzt und dessen Wert auf&#8221;true&#8221; steht.</p>
<p>Dies hat die beim W3C bekannte Folge, dass solche WordPress-Seiten nicht mehr gegen XHTML 1.0 validieren. Das WordPress-Team hat sich jedoch gegen eine Validierung gegen diesen inzwischen 9 Jahre alten Standard, sondern für den Fortschritt in der Barrierefreiheit entschieden.</p>
<p>Also, wenn ihr Firefox 3 verwendet und einen der kompatiblen Screen Reader, probiert&#8217;s doch einfach mal aus, wie das Formular zum Kommentieren jetzt mit euch spricht!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Impressionen der Fachtagung &#8220;Einfach für Alle – Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet&#8221;</title>
		<link>http://www.zehe-edv.de/2008/05/10/impressionen-der-fachtagung-einfach-fur-alle-%e2%80%93-konzepte-und-zukunftsbilder-fur-ein-barrierefreies-internet/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 10:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARIA]]></category>
		<category><![CDATA[Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 06.05.2008 nahm ich an der Fachtagung der Aktion Mensch &#8220;Einfach für Alle – Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet&#8221; teil. Die Aktion Mensch hatte mich als Experten für den Workshop 8: Web-Anwendungen &#8211; die Software im Browser eingeladen. Nachdem wir Experten unsere Thesen vorgetragen und erläutert hatten, geriet der Workshop ziemlich schnell zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 06.05.2008 nahm ich an der Fachtagung der Aktion Mensch &#8220;Einfach für Alle – Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet&#8221; teil.  Die Aktion Mensch hatte mich als Experten für den <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/workshops/einzelansicht/14/"><span lang="en">Workshop</span> 8: <span lang="en">Web</span>-Anwendungen &#8211; die <span lang="en">Software</span> im <span lang="en">Browser</span></a> eingeladen.</p>
<p>Nachdem wir Experten unsere Thesen vorgetragen und erläutert hatten, geriet der <span lang="en">Workshop</span> ziemlich schnell zu einer Frage- und Antwort-Stunde zwischen den anwesenden Webentwicklern im Publikum und uns. Es gab jede Menge Fragen zu ARIA (<span lang="en">Accessible Rich Internet Applications</span>) und deren Auswirkungen sowohl auf Browser- und Screenreader-Kombinationen, die es bereits unterstützen, als auch auf solche, die dies noch nicht tun. Sowohl Dr. <span lang="es">Carlos Velasco</span> als auch ich konnten deutlich machen, dass ARIA bereits heute angewandt werden kann, ja sogar sollte, um <span langO"en">Web</span>-2.0-Anwendungen barrierefreier zu gestalten. In Browsern, die dies noch nicht unterstützen, führt dies zu keinerlei nachteilen bei der Darstellung. Browser, die ARIA jedoch bereits unterstützen, wie der in Bälde erscheinende Firefox 3.0, können jedoch schon jetzt Vorteile daraus ziehen und entsprechend angereicherte/vervollständigte Informationen an die Screenreader weitergeben. Sobald andere Browserhersteller wie Opera und Microsoft nachziehen, werden solche Anwendungen automatisch barrierefreier, wenn diese Browser in den dann aktualisierten Versionen zum Einsatz kommen.</p>
<p>Es wurde weiterhin deutlich, dass es sowohl <span lang="en">Web</span>-2.0-Anwendungen wie gmail gibt, die von z. B. Blinden sehr aktiv genutzt werden, als auch solche, die noch echte Schwierigkeiten bereiten, wie Google Docs.</p>
<p>Einigkeit bestand darin, dass das Argument Barrierefreiheit nicht herangezogen werden sollte, um z. B. den Einsatz von javaScript oder Ajax zu unterlassen.</p>
<p>Und obwohl der <span lang="en">Workshop</span> zwischenzeitlich zu einer Frage- und Antwortstunde mutierte, schaffte es der Moderator Jo Bager, Redaktuer bei der C&#8217;T, am Ende doch, einige zusammenfassende Stichworte und vorausschauende <span lang="en">Statements</span> zu erarbeiten.</p>
<p>An jenem Vormittag besuchte ich einen weiteren <span lang="en">Workshop</span> als Publikumsteilnehmer: <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/tagung/workshops/einzelansicht/07/">Zugänglichkeit und Mobilität</a>. Dieser <span lang="en">Workshop&#8221;</span> wurde von Martin ladstätter, Journalist und Redakteur bei <a href="http://www.bizeps.or.at/">BIZEPS &#8211; Zentrum für selbstbestimmtes Leben</a> in Wien, geleitet. Als Experte erschien lediglich Herr Jochen Hahnen, Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Kooperationssysteme des Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik. Der zweite angekündigte Experte, ein Herr Weber von der Fa. Microsoft, erschien nicht.</p>
<p>Herr Hahnen stellte eine Anwendung vor, die es mit Hilfe eines geeigneten handys ermöglicht, eine Wegstrecke in Form von GPS-Daten aufzuzeichnen und diese dann in ein dafür vorgesehenes Webportal hochzuladen. Die Zielgruppe besteht laut Herrn Hahnen aus Sportlern, die dieses Portal dazu nutzen können, sich im Vergleich zu anderen, die dieselbe Strecke laufen oder mit dem Rad abfahren, zu messen oder eine eigene Leistungskurve zu erstellen. Das Konzept der Anwendung und deren Möglichkeiten für Behinderte war für mich und viele andere Teilnehmer sofort klar ersichtlich: Auch Blinde und Rollstuhlfahrer könnten dieses System nutzen, um Mobilitätshilfen für bestimmte Streckenabschnitte zu geben. Es könnten Hinweise eingeflochten werden wie &#8220;hier befindet sich eine barrierefreie U-Bahn-Station&#8221; oder &#8220;hier befindet sich eine Wanderbaustelle&#8221;.</p>
<p>Könnten, denn die Anwendung ist zur Zeit nicht barrierefrei nutzbar. Auch ist momentan fraglich, ob die Handyanwendung in Bälde für Blinde nutzbar wird: Sie läuft zur Zeit nur auf Windows Mobile und soll laut Aussage von Herrn Hahnen zu Beginn des nächsten Jahres auf Java portiert werden, um dann auch auf Nokia-Handys lauffähig zu sein. Der geneigte Leser erkennt aber sofort: Java-Anwendungen und die Symbian-Screenreader <span lang="en">Talks</span> und <span lang="en">MobileSpeak</span> sind nicht gerade bekannt dafür, die dicksten Freunde zu sein.</p>
<p>Da Herr Hahnen von vornherein erklärte, dass die eigentliche Zielgruppe Sportler sind, ist zumindest von hierher begründbar, warum auf die Barrierefreiheit sowohl des Webportals als auch der Handyanwendung kein besonderer Wert gelegt wurde. Ein Blinder joggt ja nicht allein, also kann auch das Handy von der sehenden Begleitung bedient werden, oder?</p>
<p>Die Diskussion entwickelte sich zu diesem Thema sehr lebhaft und durchaus konstruktiv. So wurde deutlich gemacht, dass diese Art Anwendung eben für Behinderte ganz erheblichen Sinn machen würde. Es hängt natürlich von der <span lang="en">Community</span> ab, dass Daten z. B. zu Baustellen o. ä. immer aktuell sind. Aber das <span lang="en">Web</span> 2.0 heißt ja nicht umsonst das Mitmach-<span lang="en">Web</span>.</p>
<p>Im Rückblick erscheint mir die Wahl des Produktes zum Thema etwas unglücklich. Herr Hahnen konnte einem zwischendurch sogar schon ein bisschen leid tun, weil immer wieder auf die Tatsache hingewiesen, um nicht zu sagen, Salz in die Wunde gestreut, wurde, dass die Anwendung nicht barrierefrei ist. Mir stellt sich die Frage, ob der <span lang="en">Workshop</span> dazu dienen sollte, dem Fraunhofer Institut einen Anreiz zu geben, die Anwendung dahingehend zu erweitern und barrierefrei zu gestalten, dass zur Zielgruppe zukünftig auch Behinderte zählen können. Oder alternativ: Wurde sich im Vorhinein nicht hinreichend über das Produkt informiert, so dass gar nicht klar war, dass die Anwendung für den Personenkreis der Behinderten eigentlich gar nicht konzipiert ist? Diese Frage blieb der <span lang="en">Workshop</span> schuldig.</p>
<p>Den Rahmen der Veranstaltung bildeten sowohl die Vorstellung einer Studie zum Nutzerverhalten Behinderter im <span lang="en">Web</span> 2.0 als auch der Startschuss zum Biene-<span lang="en">Award</span> 2008. Was die Studie angeht, so konnte ich feststellen, dass ich voll im Trend zu liegen scheine: Ich nutze das Internet als Blinder tatsächlich viel zum Bestellen von Waren, bin kreativ im Umgehen von Barrieren, auf die ich stoße, und <span lang="en">Captchas</span> empfinde ich ebenfalls als lästigste Barriere, die das Web so zu bieten hat.</p>
<p>Weiterhin musste ich feststellen, dass die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich schon kannten und das ganze fast ein bisschen wie ein großes Familientreffen wirkte. Ich selbst kannte bis dahin nur sehr wenige Teilnehmer persönlich. Als <span lang="en">New Kid on the Block</span> wurde ich sehr freundlich aufgenommen.</p>
<p>Abschließend möchte ich noch auf einen <a href="http://www.heise.de/newsticker/Barrieren-im-Web-2-0--/meldung/107472">Artikel bei Heise Online</a> hinweisen, der eine gute Zusammenfassung der Veranstaltung und ebenfalls ein paar Links zur Veranstaltung und zum Biene-<span lang="en">Award</span> enthält.</p>
<p>Ich möchte der Aktion Mensch sehr herzlich für die Einladung danken! Es war eine sehr bereichernde Erfahrung.</p>
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		<item>
		<title>Letzter Feinschliff für Firefox 3</title>
		<link>http://www.zehe-edv.de/2008/04/26/letzter-feinschliff-fur-firefox-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entschuldigt, wenn es hier in den letzten Wochen etwas ruhig war. Ich steckte bis zum Hals in den letzten Feinschliffarbeiten für Firefox 3.0. Wir sind nun, wie man so schön sagt, aus dem Gröbsten raus, so dass ich fürs endgültige Release nur noch eventuell aufkommende Absturz-Fixes oder gravierende Mängel zu beheben erwarte. Hier einige der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldigt, wenn es hier in den letzten Wochen etwas ruhig war. Ich steckte bis zum Hals in den letzten Feinschliffarbeiten für Firefox 3.0. Wir sind nun, wie man so schön sagt, aus dem Gröbsten raus, so dass ich fürs endgültige Release nur noch eventuell aufkommende Absturz-Fixes oder gravierende Mängel zu beheben erwarte.</p>
<p>Hier einige der sichtbaren Änderungen, die in letzter Zeit noch so erfolgt sind:</p>
<ul>
<li>Bei Grafiken, die einen leeren <code>alt</code>-Text, also <code>""</code>, enthalten, jedoch auch mit einem <code>title</code>-Attribut versehen sind, erzeugt Firefox nun einen Namen für das Accessible der Grafik, der aus dem Inhalt des <code>title</code>-Attribut besteht. Bisher wäre diese Art Grafik als sogenannte dekorative Grafik gemeldet worden, weil eben der <code>alt</code>-Text leer ist. Während sich für JAWS und Window-Eyes-Benutzer hieraus keine Änderung ergeben dürfte, werden Anwender von NVDA und Orca die Änderung sehr wohl bemerken. JAWS und Window-Eyes haben in einem solchen Fall bisher schon selbständig nach einem <code>title</code>-Attribut gesucht und dieses verwendet, wenn es vorhanden war.</li>
<li>Das <code>src</code>-Attribut von Grafiken wird jetzt über die Attribute eines Accessibles mitveröffentlicht. NVDA muss dann nicht extra für diese Informationen auf die älteren iSimple*-Interfaces zugreifen, die ursprünglich benutzt wurden, um Informationen zu veröffentlichen, die über MSAA (Microsoft Active Accessibility) hinausgingen. Unser Ziel ist es jedoch, alle Informationen, die bisher über iSimple* zu bekommen waren, auch für IAccessible2 zur Verfügung zu stellen.</li>
<li>Bei ARIA gab es noch einige Verbesserungen, so dass bestimmte Arten von Listenfeldern und Menüs jetzt noch besser funktionieren.</li>
<li>Unter Linux funktioniert das Dialogfeld &#8220;Bibliothek&#8221; jetzt auch in den Baumtabellen richtig.</li>
<li>Durch das Auswerten eingesandter Absturzberichte konnten wir noch einige Fehler ausmerzen, die uns bis dahin nicht aufgefallen waren. Die Beta 5 von Firefox 3.0 wird anscheinend deutlich aktiver genutzt als frühere Betas, und diese Absturzberichte helfen uns wirklich, die Stabilität noch weiter zu verbessern. In diesem Zusammenhang eine Bitte: Es gibt im Dialogfeld zum Absenden eines Berichtes ein Kommentarfeld. Falls euch der Firefox abstürzen sollte, und ihr sendet einen Bericht an Mozilla, schreibt bitte einen Kommentar hinein, so dass wir einen Anhaltspunkt haben, wo euch der Absturz passiert ist. Manchmal ist es nämlich nicht ganz einfach, die Ursache für einen Absturz festzustellen, wenn man keinen Anhaltspunkt hat, auf welcher Seite sich der Berichtende befunden hat.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Einfaches ARIA Tip #1: Das Attribut aria-required</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 13:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARIA]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[aria-required]]></category>
		<category><![CDATA[Attribut]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspiriert durch eine Unterhaltung, die ich vor einigen Tagen mit Aaron Leventhal, dem Modulbesitzer der Barrierefreiheitsfunktionen in den Mozilla-Produkten, führte, möchte ich mit diesem Posting eine kleine Serie starten, die zeigen soll, mit wie wenig HTML-Code man ARIA in seine Webseiten einbauen kann, ohne gleich ganze ARIA-Steuerelemente programmieren zu müssen, und so die Barrierefreiheit bestimmter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inspiriert durch eine Unterhaltung, die ich vor einigen Tagen mit Aaron Leventhal, dem Modulbesitzer der Barrierefreiheitsfunktionen in den Mozilla-Produkten, führte, möchte ich mit diesem Posting eine kleine Serie starten, die zeigen soll, mit wie wenig HTML-Code man ARIA in seine Webseiten einbauen kann, ohne gleich ganze ARIA-Steuerelemente programmieren zu müssen, und so die Barrierefreiheit bestimmter Webseiten zu verbessern.</p>
<p>Es gibt in ARIA einige sogenannte universelle Attribute, also Attribute, die nicht nur ARIA-Steuerelementen vorbehalten sind, sondern die auf jedes HTML-Element angewendet werden können. Der Firefox, demnächst auch Opera, und in Zukunft hoffentlich noch mehr Browser, kann dann im Zusammenspiel mit modernen Screen-Readern dem Anwender gleich die richtigen Hinweise zur Bearbeitung eines Formulars geben, ohne dass z. B. ein Sternchen &#8220;*&#8221; für erforderliche Felder o. ä. verwendet werden muss. Browser, die dieses Attribut noch nicht unterstützen, stolpern aber nicht über das Attribut, so dass es hinzuzufügen nichts kaputtmacht.</p>
<p>Das erste Attribut, das ich vorstellen möchte, heißt aria-required und kann den wert &#8220;true&#8221; oder &#8220;false&#8221; annehmen. Schauen wir uns mal folgendes Beispielformular an:<br />
<code><br />
<form action="post">
<label for="firstName">First name:</label></p>
<input id="firstName" type="text" aria-required="true" />
<label for="lastName">Last name:</label></p>
<input id="lastName" type="text" aria-required="true" />
<label for="streetAddress">Street address:</label></p>
<input id="streetAddress" type="text" />
</form>
<p></code><br />
Im obigen Formular sind die Felder firstName und lastName als erforderlich gekennzeichnet, indem man ihnen das Attribut aria-required=&#8221;true&#8221; zugewiesen hat.</p>
<p>Der NVDA, JAWS 9.0 und Window-Eyes ab Version 5.5 zeigen im Zusammenspiel mit dem Firefox an, dass diese beiden Eingabefelder erforderlich sind. JAWS 8.0 unterstützt dieses Attribut noch nicht, und auch im Orca unter Linux fehlt die Ansage bisher.</p>
<p>Ein Appell also an alle Webautoren: Wenn ihr keine Sternchen oder ähnlich offensichtlichen Kennzeichnungen verwenden könnt/dürft, fügt euren Elementen, die unbedingt erforderlich sind, das Attribut aria-required=&#8221;true&#8221; hinzu, um die Felder für unterstützende Browser und Screen Reader so kenntlich zu machen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Yahoo!&#8217;s veröffentlicht Menüsteuerelement mit wai-aria-Unterstützung</title>
		<link>http://www.zehe-edv.de/2007/12/24/yahoos-veroffentlicht-menusteuerelement-mit-wai-aria-unterstutzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 08:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARIA]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo!]]></category>
		<category><![CDATA[Zugänglichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Yahoo!&#8217;s Accessibility-Guru Victor Tsaran hat in diesem Blogeintrag erläutert, wie Yahoo! in seinen angereicherten Steuerelementen jetzt ARIA (Accessible Rich Internet Applications) verwendet, um so komplexe und in HTML normalerweise nicht abbildbare Strukturen wie ein komplettes Menüsystem zugänglich zu machen. Um das Beispiel ausprobieren zu können, braucht man Firefox 3 Beta 2 und entweder JAWS 8 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yahoo!&#8217;s Accessibility-Guru Victor Tsaran hat in <a href="http://yuiblog.com/blog/2007/12/21/menu-waiaria/">diesem Blogeintrag</a> erläutert, wie Yahoo! in seinen angereicherten Steuerelementen jetzt ARIA (Accessible Rich Internet Applications) verwendet, um so komplexe und in HTML normalerweise nicht abbildbare Strukturen wie ein komplettes Menüsystem zugänglich zu machen.</p>
<p>Um das Beispiel ausprobieren zu können, braucht man Firefox 3 Beta 2 und entweder JAWS 8 oder Window-Eyes 6.x. Um zum Beispiel zu gelangen:</p>
<ol>
<li>Öffne aus dem oben genannten Blogeintrag den Link &#8220;New YUI example&#8221;.</li>
<li>Wähle in dem Artikel den Link &#8220;View example in new window&#8221;.</li>
<li>Navigiere mit den Pfeiltasten auf die erste Zeile, die mit &#8220;text/html&#8221; beginnt und drücke EINGABE für den Formularmodus bzw. das Äquivalent in Deinem Screen-Reader.</li>
<li>Navigiere Links und Rechts durch die Menüleiste und öffne ein Pulldown-Menü mit Pfeil Runter, wie in einer normalen Anwendung.</li>
</ol>
<p>Ich habe es gerade selbst ausprobiert, und es hat richtig gut funktioniert. Gute Arbeit!</p>
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